Veranstaltungen

Im INTEGRA Seniorenpflegezentrum Ronnenberg-Empelde bieten wir Veranstaltungen verschiedenster Art, saisonale Feste, kulturelle Ereignisse, Mottoessen und Ausflüge an. Gruppenangebote wie das Kegeln mit der Wii-Konsole, Sitztänze, mobiles Snoezelen und vieles mehr werden vom hausinternen begleitenden Dienst organisiert.

Haustechniker mit Großvaterqualitäten

„Mit 50 Jahren habe ich damals tatsächlich noch einmal meinen Job gewechselt“, schwelgt Knut Klett in Erinnerungen. Der Kollege wagte den Schritt und „es hat sehr gut geklappt“.

Heute ist Knut Klett Haustechniker in unserem INTEGRA Seniorenpflegezentrum Ronnenberg-Empelde und kennt die Einrichtung von Beginn an. „Ich bin seit August 2009 hier und habe die Einrichtung quasi mit aufgebaut“, erzählt er. Dazu passt auch, wie er auf das INTEGRA-Haus aufmerksam wurde. So habe der gelernte Betriebsschlosser damals das Bauschild gesehen und sich daraufhin beworben. Nachdem das Unternehmen und er beruflich zunächst nicht zusammenfanden, meldete sich der Einrichtungsleiter Michael Krawczyk bei ihm und hakte nochmal nach. „Das hat mir gezeigt, dass es sowohl menschlich als auch von der Arbeitsphilosophie her gut passen könnte. Und so wechselte ich doch zu INTEGRA“, strahlt Knut Klett.

In seinem erlernten Beruf war der Hobby-Kegler 28 Jahre tätig, davon die letzten 15 Jahre Ausbilder, sogar Ausbildungsleiter, und Mitglied des IHK-Prüfungsausschusses. An die Zeit erinnert er sich gerne zurück: „Der Job war klasse. Ich habe als Ausbilder Langzeitarbeitslose wieder in den Berufsalltag integriert und viele Menschen kennengerlernt.“ Durch diesen Beruf hat Knut Klett die Grundlagen mitgebracht, die er in seiner heutigen Position bei INTEGRA braucht. Er gibt einen Einblick: „Von Elektroinstallationen über Malerarbeiten bis zum Aufbau von Möbeln: Ich mache in unserem Haus alles und das sehr gerne!“

Für Knut Klett ist das INTEGRA Seniorenpflegezentrum mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit geworden. Dazu trage auch das tolle Klima im Kollegium bei. „Wir sind hier wirklich zusammengewachsen. Das Arbeiten macht Spaß und ich schätze meinen Job sehr“, so Knut Klett. Seine Freizeit verbringt der Kollege häufig mit seiner Familie. Er habe zwei Söhne und mittlerweile fünf Enkelkinder. „Damit ich auch meiner Rolle als Opa gerecht werden und für alle da sein kann, ist es wichtig, dass ich auch im Job zufrieden und ausgeglichen bin“, beginnt Knut Klett, „und das bin ich auf jeden Fall!“

Koch mit LAib und Seele

"Eigentlich hatte ich mich damals in erster Linie um einen Platz im handwerklichen Bereich, wie Karosseriebauer oder Tischler, bemüht", berichtet Martin Lison von seiner Ausbildungsplatzsuche nach der Schule. Alternativ bewarb er sich auch als Kochazubi, schließlich konnte er sich bereits im Hauswirtschaftsunterricht davon überzeugen, dass ihm auch diese Branche Freude bereitet. Mit Erfolg entschied er sich nach mehreren Zusagen dann für die Kochausbildung - der Weg für seine steile Karriere war geebnet.

Über eine Anstellung in einem A-la-carte-Restaurant und der Tätigkeit bei einem Italiener mit gehobener Klasse, für den er gut ein Jahr kochte, kam Martin Lison im November 2010 ins INTEGRA Ronnenberg-Empelde. "Zugesagt hat mir vor allem", beginnt Lison, "dass wir hier die stationäre Küche haben. Im Vergleich zur täglichen Arbeit im Restaurant hat man einfach weniger Druck und kann hier irgendwie langfrisitger Denken". Neben seiner Rolle als Koch ist der 31-Jährige die stellvertretende hauswirtschaftliche Betriebsleitung und übernimmt jetzt, in der Elternzeit der eigentlichen Leitung, die Aufgaben voll. Das sei laut Lison "eine sehr spannende Zeit mit Herausforderungen", die er gerne meistert. So führt er drei Bereiche (Küche, Reinigung und Wäscherei) und steht - neben seinen derzeitigen regulären administrativen Tätigkeiten, wie beispielsweise Bestellung und Schichtplanung - als Urlaubsvertretung auch selbst noch am Herd.

Im INTEGRA Seniorenpflegezentrum passt für Martin Lison alles. "Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist klasse und auch der Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern macht viel Spaß", erzählt er. Lison sagt die gesamte Atmosphäre in der Einrichtung zu, sie sei "sehr familiär, was man auch daran sieht, dass man zum Beispiel beim Mittag zusammensitzt". Familiär geht es auch für Lison privat zu. Im Januar erwarten seine Frau und er das erste Kind. "Und dafür sind wir gerade fleißig am Kinderzimmer einrichten und gestalten" strahlt er. 

Für alle, die in Erwägung ziehen, auch in Richtung Koch und Küche zu gehen hat er einen Tipp: "Der Job kann auch sehr hart und anstrengend sein, es ist nicht immer nur ein bisschen kochen, wie man es von zu Hause kennt. Deshalb sollte man den Koch nur machen, wenn man wirklich mit Leidenschaft dabei ist." Martin Lison ist das allemal und freut sich, künftig auch zu Hause für eine Person mehr kochen zu können.

Vertrauen ins Team

"Ich bin sehr stolz auf das, was wir im Allgemein - und Herr Krawczyk im Speziellen - hier geschaffen haben", strahlt Michael Koschützke. Der Pflegedienstleiter des INTEGRA Ronnenberg-Empelde ist seit knapp neun Jahren in der Einrichtung, die im Oktober 2019 selbst zehn Jahre feierte, beschäftigt. In seinen Augen sei "sein" Zentrum etwas Besonderes: "Bei INTEGRA vermitteln wir mit unseren Häusern ein anderes Bild als das, welches man von Altenheimen kennt beziehungsweise das von der Öffentlichkeit transportiert wird. Bei uns ist es hell und freundlich, kein beißender Geruch liegt in der Luft."

Dem geborenen Westfalen gefällt das Klima im INTEGRA Ronnenberg-Empelde. "Ich habe ein super Team, ich schätze jeden einzelnen und komme deshalb gerne hier her", erklärt Koschützke. Als Pflegedienstleiter verantworte er - wie der Name verrät - den Bereich Pflege, der gemessen an der Anzahl der Mitarbeiter den Großteil ausmacht. Deshalb sei es wichtig, dass er sich auf die Teams verlassen könne. "Und das klappt wunderbar", zeigt sich Michael Koschützke zufrieden, "ich schenke jedem viel Vertrauen und auch dadurch klappt die Zusammenarbeit einfach".

Auf fast 40 Jahre in der Altenpflege blickt Michael Koschützke bereits zurück. Der gelernte KFZ-Mechatroniker genießt, dass er auch die vergangenen 14 Jahre als Pflegedienstleiter weiterhin den Umgang mit Menschen hatte. "Viele meinen immer, die Pflegedienstleitung sitzt nur im Büro am Schreibtisch, um aus dem Hintergrund irgendwelche Sachen zu planen", schmunzelt Koschützke. Doch so nicht im INTEGRA Seniorenpflegezentrum Ronnenberg-Empelde: Jeden Morgen begrüßt Koschützke alle Bewohner und Mitarbeitenden auf den Wohnbereichen, ehe er an die administrativen Tätigkeiten geht. Schließlich müsse er ja wissen, wie die Personallage an dem Tag ist und wie es den Bewohnern geht.

Michael Koschützke ist es wichtig, immer mit einem offenen Ohr präsent zu sein, da die Arbeit mit Menschen eine Menge Empathie erfordere. "Und außerdem", beginnt Koschützke, "ist es mir ein Anliegen unsere Bewohnerinnen und Bewohner so zu versorgen, wie ich später auch selbst versorgt werden möchte".

Ausflug zur Tanzschule Bothe

Die Tanzschule Bothe überraschte uns auch in diesem Jahr mit bunten Tanzeinlagen und einem vielfältigen Programm.

„Ich bitte Sie auf die Tanzfläche zu kommen, um gemeinsam einen ersten Tanz zu wagen“, dieser Aufforderung des Tanzlehrers der Tanzschule folgten die Seniorinnen und Senioren erst zögerlich, denn keiner wusste so recht, was ihn erwartete. Auf dem Parkett wurde ein Kreis gebildet. Dann hieß es „rechts vor und links zurück“ im Takt eines langsamen Walzers. Damit war das Eis gebrochen. Nach und nach fanden sich immer mehr Seniorinnen und Senioren, Betreuungskräfte und Gäste auf der Tanzfläche ein, um Foxtrott, Wiener Walzer und Discofox zu tanzen.

Energie hatten alle genug, gab es doch zuvor als Stärkung kulinarische Kleinigkeiten, die von den Mitarbeitern der Tanzschule Bothe ausgeschenkt und verteilt wurden.

Wer nicht mittanzte, unterhielt sich oder sang ein paar Lieder mit. Oder schaute wie Frau Jähne dem Treiben zu. „Ich bin das zweite Mal hier und finde es wieder sehr schön“, gestand sie. Es mache ihr viel Spaß, die anderen beim Tanzen zu beobachten. Zumal unter den Senioren richtige Profis herausragten, die die Schrittfolge perfekt beherrschten. Gerne ließen sie sich von den Tanzschullehrern auffordern und führen. Denjenigen, die das Parkett betreten hatten, brachte der Tanzlehrer in der Formation eines Kreises eine einfache aber längere Schrittfolge zu einem „fetzigen“ Boogie bei.

     

Dies klappte so gut, dass er noch eine weitere Variante zeigte. Der Einsatz der Tänzerinnen und Tänzer wurde von den Zuschauern mit viel Beifall belohnt. Ausgelassen ging es weiter. Zu Hits wie „Que será, será“ von Doris Day und „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens wurde getanzt, gesungen und geschunkelt. Alle waren sich am Ende einig, dass dies ein gelungener Tanznachmittag war.

Der kleine Prinz

Wir sind stolz darauf, unseren Bewohnern ein umfangreiches Programm zur individuellen Tagesgestaltung anbieten zu können. 

Insbesondere im Bereich kultureller Veranstaltungen verfügen wir über ein außergewöhnlich vielseitiges Angebot und so stand z. B. das Theaterstück „Der Kleine Prinz“ auf dem Programm.

Im hübsch dekorierten Restaurant trafen sich dazu etwa 70 Bewohner, Gäste des Hauses und viele fleißige Helfer. Sie alle warteten gespannt auf den Auftritt. Die Bühne wurde aufgebaut, das Stück begann.

Die Botschaft des kleinen Prinzen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Diese Kernaussage aus Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) Weltbestseller „Der kleine Prinz“ ging um die Erde und eroberte die Herzen.

Dem Schriftsteller und Flieger war ein zeitloses Märchen von universeller Gültigkeit geglückt, geschrieben in einer einfachen, die Seele berührenden Sprache.

Es war wieder einmal ein sehr schöner Nachmittag, der den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Lohn der Schauspieler: Viel Beifall für eine abwechslungsreiche Aufführung und glückliche Augen der Senioren.
 

„Begleitung im Andersland“

WÖRHEIDE Konzepte bietet wie jedes Jahr in Kooperation mit dem INTEGRA Seniorenpflegezentrum in Ronnenberg-Empelde eine spezielle Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz an.

In Deutschland sind 1,5 Million Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Über 70 Prozent der Kranken werden zu Hause von Angehörigen versorgt, die selbst schon die Lebensmitte überschritten haben.

Erfahrungen zeigen, dass bei Angehörigen ein großes Informationsbedürfnis besteht und dass diese sich Austauschmöglichkeiten mit anderen Betroffenen wünschen, da häufig soziale Kontakte durch die intensive und zeitaufwendige
Versorgung des(r) Demenzkranken abbrechen. Die Kursreihe „Begleitung im Andersland“ berücksichtigt diese Bedürfnisse. Unter der Leitung der erfahrenen Diplom-Gerontologin Reinhild Wörheide und ihres engagierten Dozententeams werden Informationen zum Verlauf der Demenz insbesondere im Hinblick auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen, zum Umgang mit den besonderen Verhaltensweisen des(r) Demenzkranken, zur Pflegeversicherung, zu rechtlichen Aspekten und zu Entlastungsmöglichkeiten vermittelt. Laut Reinhild Wörheide ist das Ziel der Kursreihe, den erheblichen Belastungen und der zunehmenden Isolation der Angehörigen entgegen zu wirken.

Eingeladen sind Angehörige von Menschen mit Demenz, z.B. LebenspartnerInnen, Kinder und Enkel, Nachbarn, Freunde und Verwandte, sowie Interessierte, die sich im privaten Umfeld engagieren. Frau Wörheide und ihr Dozententeam möchten in einer überschaubaren, in sich geschlossenen Gruppe und in entspannter Atmosphäre einen Rahmen schaffen, in dem Informationsvermittlung und entlastende Gespräche möglich werden. Für die TeilnehmerInnen ist die Kursreihe kostenfrei.

Bei einem unverbindlichen Informationstermin am Mittwoch, den 03. April 2019 um 19.30 Uhr im INTEGRA Seniorenpflegezentrum Ronnenberg-Empelde in der Nenndorfer Straße 1 in 30952 Ronnenberg werden die Inhalte der Kursreihe vorgestellt. Wer an dem Abend verhindert ist, aber gerne teilnehmen möchte, möge sich bitte bei Michael Krawyck (EL) und Patrick Volmer (Verwaltung) unter der Nummer 0511 / 27 08 9 – 0 melden und seine Telefonnummer notieren lassen.

Zu dem Kurs ist eine Vorabanmeldung grundsätzlich nicht erforderlich, erleichert aber die Planung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen zum Infoabend!